WIe jedes Jahr um diese Zeit, wenn die Tage länger werden und ich gerade nichts besseres zu tun habe, beschäftige ich mich hin und wieder mit Linux. Ich finde es, obwohl ich zu 99% WIndows nutze, sehr wichtig, ab und zu einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Vor einiger Zeit habe ich von Linux Mint gehört, einer Ubuntu basierten Distribution, die wohl besonders leicht zu installieren und zu bedienen ist.

Linux Mint

Linux Mint

Also nicht lang gefackelt und eine aktuelle Version von Linux Mint heruntergeladen und mit UNetbootin einen bootfähigen USB-Stick erstellt. Das geht ganz leicht. Man lädt sich ein Installationsimage herunter und erzeugt mit wenigen Mausklicks eine bootfähige Version der Linux Distribution. Dazu muss allerdings der Stick vorher unter Windows mit FAT32 formatiert werden, dann steht der Installation fast nichts mehr im Wege. Da ich noch ein Lenovo Thinkpad T420 besitze, was ich nur zum Surfen auf der Couch benutze, fiel auch die Wahl des Zielcomputers nicht schwer.

UNetbootin

UNetbootin

Nach zwei erfolglosen Installationen, die auf zwei (!) defekte USB-Sticks zurückzuführen waren, ist es mir dann tatsächlich mit einem Kingston 8GB Stick gelungen, Linux Mint auf dem T420 zu installieren. Und was soll man sagen, die Installation hat auf Anhieb geklappt und soweit ich sehen kann, funktioniert alles Out-Of-The-Box, inklusive Trackpad, Webcam, WLAN und Sound - Ganz großes Kino! Das einzige, was ich noch anpassen musste, war die Konfiguration des Trackpads, das Scrollen mit zwei Fingern war nicht standardmäßig aktiviert.

Ich werde in den nächsten Tagen meine Erfahrungen hier berichten. Mich interessiert besonders, wie gut sich Bilder unter Linux Mint verwalten lassen und ob man RAW Dateien von der Nikon irgendwie konvertiert bekommt. Vielleicht lässt sich ja auch irgendwie die Creative Suite von Adobe installieren, wer weiss?